Was passiert, wenn jemand stirbt? Wohin mit Traurigkeit, Wut oder Angst? In der Caritas Kindertagesstätte „Sonnenblume“ in Burscheid haben Kinder diesen schweren Fragen auf behutsame Weise Raum gegeben.
Begleitet wurden sie von Utha Altenrath, Stifterin der Cura Corde-Stiftung Fabian Altenrath. Nach dem Tod ihres Sohnes Fabian weiß sie aus eigener Erfahrung, wie tief Trauer gehen kann. Gerade deshalb ist es ihr ein Anliegen, Kindern in schweren Situationen nahe zu sein und ihnen Wege zu zeigen, mit Verlust, Abschied und belastenden Gefühlen umzugehen.
Mit Musik, Bilderbüchern, Gesprächen, Kerzen und kleinen Trauergärten entstand in der Kita ein geschützter Raum für Erinnerung, Trost und Hoffnung. Die Kinder konnten ausdrücken, was sie bewegt. Nicht alles musste sofort in Worte gefasst werden.
So wurde die Aktion zu einem besonderen Zeichen gelebten Engagements: Trauer darf da sein. Sie darf einen Platz bekommen. Und kein Kind muss mit schweren Gefühlen allein bleiben.
