Mit Ihrer Hilfe gestalten wir Zukunft:
Dank unserer Unterstützerinnen und Unterstützer konnten wir unter anderem folgende Projkete fördern.
Wo wir helfen
Projekte & Förderbeispiele
Mit Ihrer Hilfe gestalten wir Zukunft:
Dank unserer Unterstützerinnen und Unterstützer konnten wir unter anderem folgende Projkete fördern.

Aus alten Möbeln werden neue Chancen
Viele Langzeitarbeitslose kämpfen mit Sucht, Schulden oder psychischen Belastungen. Ohne Arbeit fehlen Struktur, Anerkennung und ein Platz in der Mitte der Gesellschaft.
Bei „cash & raus“ der SKM gGmbH Düsseldorf wagen rund 80 Frauen und Männer einen Neuanfang. Ein Team aus Handwerksprofis und Sozialarbeitern begleitet sie: Möbelspende abholen, sortieren, aufarbeiten und im Sozialkaufhaus verkaufen. Diese Aufgaben schaffen
Tagesstruktur, stärken Fähigkeiten und öffnen Wege zurück in den Arbeitsmarkt.
In der Werkstatt üben die Teilnehmenden, Möbel aufzuwerten, Touren zu planen, Kundinnen und Kunden zu beraten und an der Kasse Verantwortung zu übernehmen. Praxis und Coaching laufen Seite an Seite und lassen ihr Selbstvertrauen sowie versteckte Talente wachsen.
Und jede aufgearbeitete Kommode spart Rohstoffe, jede verkaufte Couch trägt zur Finanzierung weiterer Qualifizierungseinheiten bei. So bleibt das Projekt ein Ort, an dem Menschen ihre Fähigkeiten festigen, Möbel ein zweites Leben erhalten und nachhaltiges Handeln mit
sozialem Nutzen zusammenfindet.
Die CaritasStiftung im Erzbistum Köln förderte das Projekt „cash & raus“ der SKM gGmbH Düsseldorf mit 10.000 Euro.

Hilfezentrum Flur45 des SKFM Düsseldorf e. V.
Opioidkonsum fordert jedes Jahr neue Opfer. Seit sich stärkere Mittel wie Fentanyl verbreiten,genügt eine kleine Dosis, um die Atmung zu stoppen. Für viele Abhängige, die auf der Straße leben, ist schnelle Hilfe selten in Reichweite.
Das Hilfezentrum Flur45 des SKFM Düsseldorf reagiert: Sein Team schult Konsumierende, Angehörige und Fachkräfte direkt in Kontaktcafés, Unterkünften und an Szeneplätzen. In Gruppen von höchstens acht Personen erklärt es, woran man eine Überdosis erkennt, wie man den Notruf absetzt, Beatmung durchführt und Naloxon-Nasenspray richtig einsetzt. Jede Sitzung verbindet kurze Theorie mit praktischen Übungen an einer Übungspuppe; zum Abschluss bekommen Teilnehmende ein Spray und ein Beatmungstuch.
Mit zwei bis vier Schulungen pro Monat erreicht das Programm binnen eines Jahres bis zu 200 Konsumierende, Angehörige und Mitarbeitende sozialer Einrichtungen – rund ein Zehntel der Düsseldorfer Opioidszene. Jeder Kurs erweitert die Erste-Hilfe-Kette, senkt die Angst vor Fehlgriffen und steigert die Chance, dass Betroffene den Schritt in reguläre Behandlung wagen.
Die CaritasStiftung im Erzbistum Köln förderte die Naloxon-Schulungen des Hilfezentrums Flur45 des SKFM Düsseldorf e. V. mit 8.000 Euro.

Direkthilfe auf Kölns Straßenstrich
Viele Sexarbeiterinnen in Köln leben am Rand der Gesellschaft. Sie kommen aus EU-Ländern wie Bulgarien oder Rumänien, haben weder Krankenversicherung noch Anspruch auf Sozialhilfe. Ihr Zimmer in einer Pension kostet bis zu 100 Euro pro Nacht. Bleiben die Freier weg, ist das Geld sofort knapp.
Die Prostituiertenhilfe des SkF Köln fängt sie auf. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besuchen die Straßenstriche, Clubs und Bordelle, hören zu und helfen sofort: Essens- und Hygienegutscheine, Fahrkarten, eine Postadresse, Beratung in Krisen. Im Beratungscontainer gibt es warme Getränke, saubere Kleidung, saubere Spritzen und ein offenes Ohr.
Auf der Basis dieses Vertrauens beginnt die eigentliche Arbeit. Wer den Ausstieg schaffen will, erhält Coaching und Begleitung auf dem Weg in Ausbildung oder Arbeit. Manche Frauen schaffen erst kleine Schritte – etwa einen Dauerauftrag für die Krankenversicherung –, andere starten eine Ausbildung.
Die AGAPE-Stiftung wurde am 3. April 2007 von Pfarrer Matthias Schnegg unter dem Dach der CaritasStiftung im Erzbistum Köln gegründet. Sie fördert Dienste und Einrichtungen in der Stadt Köln, die sich der Hilfe für Gefährdete, Obdachlose und Drogenabhängige widmen. Die Stiftung förderte Direkthilfe auf Kölns Straßenstrich des SkF Köln mit 4.950 Euro.

Miteinander wachsen
Viele Frauen mit Einwanderungsgeschichte stemmen Familie, Arbeitssuche und komplizierte Verwaltungswege oft allein. Sprachbarrieren, fehlende Kontakte und Unsicherheit im Umgang mit Behörden lassen zudem ihr Selbstvertrauen schrumpfen. Ohne Netzwerk rücken Ausbildung, Beruf und gesellschaftliche Teilhabe in weite Ferne.
Der Verein Himmel un Ääd setzt daher auf einen interkulturellen Gesprächskreis: Einmal im Monat treffen sich bis zu 14 Teilnehmerinnen im ereinscafé. Die Politologin und Kulturmittlerin Handan Cetinkaya-Roos bringt ein vorbereitetes Schwerpunktthema ein – von Schule und Beruf über Gesundheit bis zu Demokratie und Alltagsorganisation. Nach einem kurzen Input geht die Runde in offenen Austausch darüber. Frauen mit und ohne Fluchterfahrung teile Erfahrungen, geben sich Tipps und ermutigen einander. Regelmäßigkeit, eine kleine Gruppe
und eine geschützte Atmosphäre schaffen schnell Vertrauen; so entstehen tragfähige Netzwerke, die weit über das Treffen hinaus wirken.
Die Thomas Verzelletti Stiftung wurde am 13. Dezember 2007 von Inge und Gerd Verzelletti unter dem Dach der CaritasStiftung im Erzbistum Köln gegründet. Sie unterstützt Dienste und Einrichtungen der Caritas, die sich um hilfsbedürftige und notleidende Menschen kümmern. Das Projekt „Starke Frauen stärken Frauen“ förderte die Stiftung mit 750 Euro.

Gemeinschaft erleben, Vielfalt feiern
Für viele Menschen mit Behinderungen sind gesellschaftliche Teilhabe und gemeinsames Feiern oft mit großen Hürden verbunden. Umso wertvoller sind inklusive Veranstaltungen, bei denen echte Begegnungen möglich werden – so wie beim Eitorf-Festival 2024.
Der Eitorfer Marktplatz wurde zum Treffpunkt für Menschen jeden Alters. Kinder gestalteten Buttons, Jugendliche nahmen am Basketballangebot der Köln 99ers teil, und viele Besucherinnen und Besucher nutzten die vielfältigen Aktionen zum Verweilen und Mitmachen. Die Musik von Kasalla sorgte für Stimmung, während der Rapper Graf Fidi mit Witz und klaren Botschaften überzeugte. Auch lokale Gruppen wie der Chor Young Hope und die Trommelgruppe der Villa Gauhe trugen zum abwechslungsreichen Programm bei. Dank barrierefreier Wege, Rückzugsorten und eines engagierten Helferteams konnten sich alle Gäste frei bewegen und das Programm genießen – unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen. Das Eitorf-Festival machte Inklusion erlebbar. Nicht als Konzept, sondern als gemeinsames Erlebnis, das verbindet und bleibt.
Die Caritas-Stiftung Heinz Kröly – Hilfe für Menschen mit Behinderungen wurde am 1. Januar 1995 gegründet. Sie unterstützt caritative Projekte und Initiativen der Behindertenhilfe im Erzbistum Köln und hilft Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderungen, ein Leben in größtmöglicher Selbstbestimmung zu führen. Die Stiftung förderte das „Eitorf-Festival – miteinander.bunt. inklusiv“ der JOVITA Rheinland gGmbH mit 5.000 Euro.

St. Karl – Kirche für Leib und Seele
In Zeiten wachsender sozialer Ungleichheit sind Begegnungsorte wichtiger denn je. Stadtteilzentren bieten diesen Raum und stärken das Miteinander und lassen Menschen erfahren: Ich gehöre dazu.
Das Projekt „St. Karl – Kirche für Leib und Seele“ verwandelte einen bisher kaum genutzten Kirchenraum in Köln-Sülz in einen offenen Treffpunkt. Dort greifen soziale, caritative und spirituelle Angebote ineinander. Menschen mit geringem Eikommen, in schwierigen Lebenslagen oder ohne soziales Netzwerk finden hier Unterstützung, Gemeinschaft und Wertschätzung.
Mehr als 500 Personen nutzen die wöchentlichen Angebote wie Kleider- und Lebensmittelausgabe, warme Mahlzeiten oder Hilfe bei behördlichen Formalitäten. Ermöglicht wird dies durch rund 100 Ehrenamtliche, die mit Empathie und Respekt eine Atmosphäre der Offenheit schaffen.
Damit der Treffpunkt wachsen kann, hat das Team mobile, robuste Möbel angeschafft. Die vorherige provisorische Ausstattung konnte den steigenden Anforderungen nicht mehr gerecht werden. Gut vernetzt mit lokalen Partnern und getragen von starkem ehrenamtlichem Engagement, ist das Projekt fest im Stadtteil verankert – als lebendiger und wichtiger Ort für Leib und Seele.
Die CaritasStiftung im Erzbistum Köln förderte das Projekt „St. Karl – Kirche für Leib und Seele“ der Katholische Kirchengemeinde St. Karl in Köln mit 10.000 Euro.

Ausflug für Menschen mit psychischer Erkrankung
Wer mit einer psychischen Erkrankung lebt, hat es oft schwer, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben – vor allem wenn das Geld knapp ist.
Umso schöner war der gemeinsame Ausflug für 15 Teilnehmende des ambulant betreuten Wohnens des Sozialpsychiatrischen Zentrums (SPZ) Meckenheim. Bei bestem Wetter ging es mit dem Schiff von Bonn nach Remagen. Dort blieb Zeit für Spaziergänge, Eis und Entdeckungen. Auf der Rückfahrt herrschte spürbar gute Stimmung. Der Tag war eine willkommene Abwechslung vom Alltag – und ein starkes Zeichen: Teilhabe ist möglich.
Die CaritasStiftung im Erzbistum Köln förderte den Ausflug des Sozialpsychiatrischen Zentrums (SPZ) Meckenheim mit 600 Euro.


